Österreich Atlas NEU / Karten

Unter diesem Titel stellt Ihnen das RFDZ-GW thematische Karten über Österreich – oder Teile davon – zur freien Verfügung. Die verfügbaren Karten sind Creative Commons-Inhalte und unterliegen den Lizenzbestimmungen von CC BY-ND 3.0 AT.

Diese Karten entstanden meist im Zusammenhang mit Lehrveranstaltungen oder Projekten am Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz und adressieren unterschiedliche Themenstellungen. Den Karten ist gemeinsam, dass sie in der vorliegenden Form in herkömmlichen Atlanten oder Internetquellen nicht zu finden sind. Die Serie wird laufend erweitert. Begeben Sie sich mit uns auf eine Entdeckungsreise zu neuen Perspektiven auf Österreich!

CORINE steht für ein EU-weites Projekt, das eine einheitliche (und somit international vergleichbare) Klassifikation der Bodenbedeckung aus Fernerkundungsdaten zum Ziel hat. Die Erhebungen finden alle paar Jahre statt und erlauben somit das Erkennen von flächenhaften Umweltveränderungen – etwa den aktuell stark diskutierten „Flächenverbrauch“ – über längere Zeiträume. Die Karte zeigt die Bodenbedeckung in Österreich im Jahr 2018 nach 8 Klassen. Kartenautorin: Anna Weissinger.
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Die Karte der territorialen Veränderungen Österreichs in der Folge des Vertrages von St. Germain 1919 geht auf eine ähnliche Darstellung in Bodzenta E., Seidel H., Stiglbauer K. (1985): Österreich im Wandel. Gesellschaft – Wirtschaft – Raum. Springer Verlag, Wien, New York, zurück. Diese wurde vereinfacht, aktualisiert, punktuell ergänzt und graphisch leichter lesbar gemacht. Sie eignet sich im Besonderen für den fächerübergreifenden Unterricht in GW und GSPB. Kartenautorin: Anna Weissinger.
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Regionale Identitäten sind im föderalen Österreich primär an die Bundesländer gebunden. Auf der räumlichen Ebene zwischen den Bundesländern und den Bezirken gibt es aber historisch gewachsene Regionen, zu denen die meisten Bewohnerinnen und Bewohner ebenfalls starke Zugehörigkeitsgefühle empfinden und die in der Alltagskommunikation daher eine nicht unbeträchtliche Rolle spielen. Erstmals wurde von Gerhard K. Lieb und Peter Čede (Institut für Geographie und Raumforschung, Universität Graz) der Versuch unternommen, diese Regionalisierungen in einer Karte zu verorten. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die dargestellten Linien zwischen den Regionen nicht als scharfe Grenzen, sondern als Übergangsräume gedeutet werden müssen. Kartographie: Anna Weissinger.
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